Marderfallen Info – alles rund um die Marderfalle!

1

2

3

4

Modell Marderfalle mit inkl. Lockstoff KrapTrap Marder Lebenfalle Marder Lebenfalle 2-Eingänge KrapTrap Marderfalle
Preis ca. 69,99 € ca. 39,99 € ca. 49,99 € ca. 49,40 €
Bewertung
Marderfallen Größe 100x18x21 cm 75x29x28 cm 100x25x25 cm 116x29x29 cm
Mögliche Eingänge 2 Eingänge 1 Eingang 2 Eingänge 2 Eingänge
Bißschutz?
Verletzungsrisiko sehr gering sehr gering - sehr gering
Maschenweite des Drahtes entfällt 25x25 - 25x25
Drahtstärke entfällt 2,0 mm 1,8 mm 2,0 mm
Gewicht 5 Kg 6 Kg 8 Kg
Fertig montiert? Ja Ja ja Ja
Details Details Details Details

Quelle: www.marderfangen.de

Was ist eine Marderfalle?

Eine Marderfalle dient dem Marder fangen. Obwohl Marder nicht nur in Motorräumen von Autos schwere Schäden anrichten, zählen sie dennoch in Deutschland zu den geschützten Tierarten. Möchte man den Marder daher fangen, sollte man sich eine Lebendfalle anschaffen, die es erlaubt den Marder in einem Käfig zu fangen und ihn so später an einem anderen Ort wieder auszusetzen.
Marderfallen gibt es dabei in verschiedenen Größen und Ausführungen, obwohl alle nach dem gleichen Prinzip arbeiten: In der Falle wird ein Köder ausgelegt, der den Mader anlocken soll. Betritt der Mader schließlich die Falle steigt er automatisch auf ein Trittbrett, das über ein Kontaktgestänge die Eingangstür herabfallen lässt, so dass der Marder in der Falle sitzt.

Welcher Marder dringt in Deutschland gerne in den Lebensraum des Menschen vor?

Insbesondere der Steinmarder ist bekannt dafür, an den Autos die Kabel zu durchbeißen oder in Hühnerställe einzudringen und schwere Schäden anzurichten. Da Steinmarder gezielt die Nähe zu Menschen suchen und auch oft in Häuser eindringen, werden sie daher auch Hausmarder genannt. Am häufigsten treten die Steinmarder dabei in Bayern, Sachsen, Thüringen, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg auf.

Welche Arten von Marderfallen gibt es?

Generell unterscheidet man bei den Marderfallen die sogenannten Lebendfallen und Totschlagfallen. Da einige Marderarten in Deutschland jedoch unter Schutz stehen, sind Totschlagfallen häufig verboten. Neben diesen beiden Marderfallen gibt es mittlerweile aber auch spezielle Anti-Marder-Sprays oder Düfte, die die ungebetenen Gäste insbesondere von Autos fernhalten sollen.

Was muss beim Kauf einer Marderfalle beachtet werden?

Obwohl der Steinmarder nicht nur häufig in den Lebensraum der Menschen eindringt und dort erheblichen Schäden anrichtet, unterliegt er dennoch dem Jagdrecht und darf daher von Privatpersonen nicht gefangen werden. Privatpersonen sollten daher vor dem Kauf einer Marderfalle einen Antrag bei der zuständigen Jagdbehörde auf Wegfang stellen. Zudem sollte beim Kauf einer Marderfalle darauf geachtet werden, dass diese ausreichend Platz bietet, damit der Marder vollständig hineinpasst und keine scharfen Kanten aufweist, an denen sich das Tier verletzen könnte.

Wie sieht es rechtlich mit dem Aufstellen einer Marderfalle aus?

Marder dürfen lebend gefangen werden, sofern zuvor ein Antrag bei der zuständigen Jagdbehörde gestellt wurde. Zudem muss der Fang außerhalb der sogenannten Schonzeit vom 01.März bis zum 15. Oktober stattfinden. Innerhalb der Schonzeit bleibt dem Marder-Geplagten lediglich das „Vergrämen“, zum Beispiel durch einen Marderschreck.

Welche Köder eignen sich am besten, um Marder zu fangen?

Zu der ungeschlagenen Lieblingsspeise der Marder gehören rohe Eier, welche am besten weiß und mit Schale serviert werden. Aber auch Trockenobst, vor allem getrocknete Aprikosen und Rosinen, eignen sich vorzüglich als Marder-Köder, die dünn mit Honig bestrichen die Vierbeiner noch schneller anlocken.

Wo hält sich der Marder am liebsten auf?

Steinmarder sind nicht nur oft in Städten und Stadtzentren anzutreffen, sondern auch in Wäldern und Dörfern. Um bei Gefahr sogleich Deckung zu finden, wird freies Gelände von ihnen vermieden. Als Rückzugsmöglichkeiten werden daher häufig Schuppen oder Ställe, aber auch Reisighaufen und Wohnhäuser bevorzugt.

Wo sollte man die Marderfalle am besten aufstellen?

Die Marderfalle sollte da aufgestellt werden, wo Sie den Marder vermuten. Dabei ist es auch möglich die Marderfalle mit Streu oder Heu zu tarnen und auch das Innere der Falle mit Naturmaterialien auszulegen. Beim Fang des Marders gilt dabei die Maxime: Geduld! Denn ein Marder hat meistens mehrere Verstecke und so kann es einige Tage dauern bis er in Ihre Falle tappt.

Was tun wenn man einen Marder gefangen hat?

Ist der Marder einmal gefangen, sollte er so schnell wie möglich wieder ausgesetzt werden, da die Gefangenschaft Stress für ihn bedeutet, der möglicherweise sogar zum Tode führen kann. Es empfiehlt sich dabei den Marder zirka 60 Kilometer entfernt auszusetzen, um so zu verhindern, dass er bald wieder zurückkehrt.